Achtung Grannen!

Blog > Beitrag vom 22.06.2021
Im späten Frühjahr und im Sommer häufen sich die Meldungen aus den Tierarztpraxen, dass dort Hunde und Katzen wegen einer oder mehrerer Grannen endoskopiert, schlimmstenfalls sogar operiert werden mussten.
Eine Granne ist ein kleines borstiges- oder fadenförmiges Pflanzenteilchen, ein Bestandteil vieler Getreide- und Gräserarten. Beim Spazieren durch Felder und Wiesen bleiben sie mit ihren kleinen Widerhaken sehr oft am Hunde- oder Katzenfell und auch an unserer eigenen Kleidung hängen.
Dabei können sie auch durchaus in Ohren, Nase und Pfoten eindringen und dort Entzündungen und Schäden auslösen.

Häufig betroffene Körperstellen sind die Ohren, die Pfoten und die Nase, aber auch die Achseln und die Leisten, da wo die Haut etwas dünner ist. Aufgrund der kleinen Größe dringen sie sehr schnell in den Gehörgang von Hunden oder Katzen ein und sind dann für den Halter von außen nicht mehr sichtbar.

Grannen können durchaus auch durch die Nase eingeatmet werden und stecken dann unangenehm im Nasengang fest.

Grannen die im Zwischenzehenbereich der Pfoten eingedrungen sind, bilden nicht selten eitrige Abzesse und da sie im Gewebe weiter nach oben wandern können, sollten eingedrungene Pflanzenteile von einem Tierarzt schnellst möglich entfernt werden.

Kratzt der Hund oder die Katze intensiv am Auge oder Ohr? Niest der Hund nach dem Spaziergang oder die Katze nach dem Freigang? Schüttelt sich der Hund oder die Katze ständig oder kratzt sich am Ohr? Humpelt der Vierbeiner oder leckt er an einer Pfote?

All diese Symptome können auf Grannen hinweisen.

Steckt die Granne nur leicht im Fell oder in der Haut, kann man vorsichtig versuchen diese zu entfernen. Ist sie schon zu tief eingedrungen, sollte man nicht mehr versuchen es zu entfernen, sondern einen Tierarzt aufsuchen, der die Granne fachgerecht und sauber entfernen wird.

So wie man nach einem Spaziergang oder Freigang sein Tier nach Zecken absucht, sollte man grad in diesen Jahreszeiten ebenfalls nach Grannen am Tier Ausschau halten. Pfotenkontrolle, Augen- und Ohrencheck, aber auch die Schnauze, denn auch dort können sie durchaus stecken und auch weiterwandern.

Natürlich lässt es sich nicht gänzlich verhindern, aber Getreidefelder oder Wiesen sollten in dieser Zeit gemieden werden.

1000+
Rassen
140
Tierarten
cloud4pets
Registrieren und kostenlosen Zugang sichern.

Die cloud4pets wird stetig erweitert und wächst mit jedem Tag.
Dabei ist es uns wichtig Privatpersonen einen kostenlosen Zugang zu ermöglichen.
Wir wünschen dir und deinem Schützling einen erfolgreichen Start auf unserer Plattform und vor allem beste Gesundheit.

Dein cloud4pets Team.