Welttierschutztag

Blog > Beitrag vom 04.10.2021
Hand und Pfote Der Schriftsteller und Tierfreund Heinrich Zimmermann war es, der schon 1924 vor Berliner Tierschützern dafür plädierte, dass ein Welttierschutz eingeführt werden sollte. Ein Jahr darauf fand die erste Veranstaltung im Berliner Sportpalast statt.

Allerdings sollte es noch bis zum 8. Mai 1931 andauern, bis sein Antrag auf dem Internationalen Tierschutzkongress in Florenz angenommen wurde.

Seitdem wird der Welttierschutztag jedes Jahr am 4. Oktober weltweit begangen und trägt so zur Verbreitung des Tierschutzgedankens bei.
Nicht ohne Grund ist es der 4. Oktober, denn dieser Tag ist der Tag des heiligen Franziskus von Assisi, dem Schutzpatron der Tiere.

Franz von Assisi sah jedes Tier als ein Geschöpf Gottes und Bruder des Menschen an. Aber noch wichtiger war, dass er den Einheitsgedanken der Schöpfung, dass vor Gott alle Lebewesen – also Menschen, Tiere und auch Pflanzen - gleich wertvoll und schützenswert seien, vorlebte und unermüdlich predigte.

Selbst den kleinsten Wurm sah er als gottgewollt und schützenswert an.

Zum diesjährigen Welttierschutztag ruft der Deutsche Tierschutzbund gemeinsam mit seinen rund 740 Mitgliedsvereinen das Leitmotto „Jetzt mehr Tierschutz!“ aus. Es ist den Tierschützern ein großes Anliegen, dass Tierschutz endlich ein höherer politischer Stellenwert eingeräumt werden muss.

 „Es braucht endlich eine Tierschutz-Koalition.“

Eine der wichtigsten Maßnahmen sei die Einführung einer Stabsstelle Tierschutz, mit direktem Zugang ins Kabinett.

„In dem bisherigen Ressortzuschnitt als Abteilung in einem letztlich dem Tiernutzen verpflichteten Bundesministerium für Landwirtschaft wird der Tierschutz stetig an den Rand gedrängt“, so Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes.

Weitere Forderungen sind unter anderem die bessere finanzielle Unterstützung der Tierheime, besser geschützte Tiere in der Landwirtschaft, Alternativmethoden zu Tierversuchen und die massive Bekämpfung des illegalen Welpenhandels.

Es brauche eine Heimtierschutzverordnung, die unter anderem Zucht und Handel mit den Tieren verbindlich regelt. Alle tierschutzpolitischen Forderungen formuliert der Deutsche Tierschutzbund auf der Website seiner aktuellen Bundestagswahl-Kampagne „Mein Schicksal – Deine Wahl“

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