Der Mops

Blog > Beitrag vom 15.10.2021
Mops Die Ursprünge der Rasse Mops gehen über 2000 Jahre zurück nach China, wo die aufgeweckte Rasse als „Kaiserhund“ nur von den dortigen Monarchen gehalten werden durfte.
Erst im 16.Jahrhundert fand die Rasse ihren Weg nach Europa und erfreute sich auch hier großer Beliebtheit in den hiesigen Adelskreisen. Königin Viktoria hielt sich gar ein ganzes Rudel der aufgeweckten Rasse. Schon damals mutierte die Rasse zum Modehunde, galt der Mops doch in feinen Kreisen als en vogue.

Ende des 19.Jahrhunderts verblasste das Interesse, aber in den letzten Jahrzehnten erfreute er sich immer wieder größter Beliebtheit, was der Rasse leider nicht zugutekam.

„Ein Leben ohne Mops ist möglich. Aber sinnlos“

Auch Loriot war großer Fan der Rasse Mops, nicht ohne Grund, denn Möpse sind echte Charmebolzen und dabei voller Liebe und Zuneigung. Oftmals eilt ihnen der Ruf voraus, dass sie dumm und faul seien, aber alles davon ist Mensch gemacht.

Charakterlich ist der Mops ein kleiner Sturkopf, eben eine kleine Persönlichkeit. Grundsätzlich sehr bewegungsfreudig und immer gut aufgelegt. Leider wird ihm aber vieles davon aufgrund jahrelanger Extremzuchten verwehrt. Runder Kopf mit großen Kulleraugen, faltiges Gesicht – putzig in den Augen vieler Betrachter, eine medizinische Katastrophe in den Augen der Tierärzte.

Mehr als die Hälfte der brachyzephalen (kurzköpfigen) Hunde leiden an Kurzatmigkeit, die es ihnen in vielen Situationen nicht leicht macht. Rennen, warme Temperaturen oder außergewöhnliche Belastungen können für einen Mops schon lebensbedrohlich sein. Nicht selten müssen Möpse sich zur Gesunderhaltung einer oder mehrerer Operationen unterziehen, damit sie ein beschwerdefreieres Leben führen können.

Aber nicht nur die Atmung ist ein Problem der Rasse, es bereiten ihm ebenfalls die Kulleraugen Probleme, die Hautfalten, das Skelettsystem und diverse Erbkrankheiten.

Die Niederländer haben schon längst die Notbremse gezogen und die Zucht der Kurznasen gesetzlich verboten. Hierzulande gibt es schon seit fast zwanzig Jahren einen kleinen Züchterkreis, der die Rasse Mops durch Einkreuzungen anderer Rassen wieder rückzüchtet (ZG Retromops).

Wer sich für die Rasse Mops interessiert, der sollte ich im Vorfeld sehr ausführlich informieren.

In ihrem Ursprung ist die Rasse sehr bewegungsfreudig, immer guter Laune und ein robuster Spielgefährte. Unglaublich, aber wahr, der Mops ist der kleinste unter den Molossern, wurde er einst aus doggenartigen Rassen gezüchtet. Und ebenso unerschrocken und mutig ist diese kleine Rasse auch.


Der Mops
Schulterhöhe:
im Standard nicht festgelegt
Gewicht:
6,3 – 8,1 kg
Fell:
kurzes, glattes Haar mit dichter Unterwolle
Charakter: intelligent, freundlich, gesellig
Land:
Großbritannien
FCI-Nr.:
253/ Gruppe 9.11

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