Hilfe, es brennt und schmerzt …

Blog > Beitrag vom 07.02.2022
Blasenentzündung beim Hund Kürzlich warf sich unsere Bürohündin nach dem Bächlein machen ruckartig auf den Boden und drehte sich immer wieder um, so als würde sie hinten zwischen den Beinen etwas beißen. Immer wieder nahm sie Anlauf sich zu lösen, aber es schien ihr Schmerzen zu bereiten.

Der Verdacht lag nahe, aber durch eine Urinprobe bekamen wir die Bestätigung, sie hatte eine Blasenentzündung.

Eine Zystitis ist eine entzündliche Erkrankung, die selten nur die Harnblase allein betrifft. In den meisten Fällen ist die Harnröhre mitbetroffen, daher wird auch oft der Begriff Harnwegsinfektion verwendet.

Wer selbst schon einmal eine Zystitis hatte, der weiß, egal welche Ursache die Entzündung auch hatte, es ist immer schmerzhaft.

Hervorgerufen wird eine Blasenentzündung durch mehrere Faktoren. Die größte Rolle spielen hierbei neben Pilze, Parasiten oder Viren, besonders die Bakterien. Sie sitzen häufig auf der Haut im Bereich der Genitalien und gelangen so über die Harnröhre in die Harnblase.

Hündinnen sind von Harnwegsinfektionen häufiger betroffen als Rüden.

Aber auch nicht infektiöse Ursachen, wie beispielsweise Blasensteine, Strukturveränderungen und Stress (FIC*), können zu einer Blasenentzündung beim Hund führen.

Wenn man sich weiter mit dem Thema befasst, dann ist man erstaunt welche Faktoren eine Zystitis begünstigen können. Nässe und Kälte ist einem vielleicht noch geläufig, aber auch Übergewicht oder falsche Ernährung kann zu einer schmerzhaften Entzündung führen.

Die häufigsten Symptome bei einer Blasenentzündung sind vermehrtes Absetzen von Harn, allerdings verlieren die erkrankten Tiere nur tröpfchenweise Harn und haben dabei sichtliche Schmerzen. Oft werden sie auch plötzlich unrein und lassen Harn auch im Haus ab, was sie sonst nie tun würden.

Sollte ein Hund eine solches Verhalten aufzeigen, dann sollte schleunigst ein Tierarzt konsultiert werden.

Wenn ein Hund zu Blasenentzündungen neigen sollte, dann sollte man auf eine ausgewogene Ernährung, genügend Flüssigkeitsangebot, Hygiene und ausreichend Bewegung sorgen. Dies sollte in den meisten Fällen vorbeugend wirken. Weiterhin kann man mit Cranberries und D-Mannose unterstützen.

* FIC = feline interstitielle/idiopatische Cystitis

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