Was wir uns von Malu Dreyer abschauen können

Blog > Beitrag vom 22.07.2022
Stefan Kimmel und Malu Dreyer Mit Lebensfreude und zäher Widerstandsfähigkeit durch Krisen

Es ist Mittwoch, der 22.06.22. Ich bin in Berlin, auf der #Heimat. Vor mir hält Malu Dreyer eine Ansprache auf der Bühne. Mit einer aufrechten Haltung, einem selbstbewussten Lächeln, spricht sie über den Zusammenhalt der letzten Jahre, was von den Ländern geschafft wurde, und wie wichtig gute Beziehungen zu den europäischen Nachbarn sind – Malu wirkt aufrichtig, lebendig, lebensfroh. Sie catcht mich mit ihrer leidenschaftlichen Art und Weise. Als Zuhörer merkt man: die Dinge, über die sie spricht, gehen ihr nahe.

Als ich von unten still zuhöre, komme ich ins Nachdenken. Malu Dreyer ist keine gewöhnliche Politikerin. Die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz hatte keinen einfachen Lebensweg hinter sich. Dennoch steht sie da oben, lebensfroher als die meisten von uns. Wie macht sie das?

Was macht das Leben lebenswert?

Malu Dreyer bekommt mit 30 die Diagnose: Sie leidet an der Nervenkrankheit, Multiple Sklerose (MS). Das ist der absolute Tiefschlag im Leben einer jungen Frau. Doch genau das bringt sie dazu, mehr im Moment zu leben – den Tag zu leben, wie er ist. Anstatt mit dem Kopf woanders zu sein. Inspirierend für mich: Man muss nicht krank werden, um im Jetzt zu leben und die kleinen Dinge im Leben wertzuschätzen. Für mich sind es genau diese Dinge. Die oft simplen Momente, die das Leben immer wieder lebenswert machen. Meistens mit unseren Liebsten.

Was braucht man, um eine Krise durchzustehen?

Malus Antwort: Gute Freunde, gute Ratschläge, Selbstreflexion. Der Gedanke, dass man auch als erwachsener Mensch wachsen darf und soll. Ihr Mann steht ihr seit fast 10 Jahren an der Seite. Was ich mir notiere: Den Glauben, alles immer allein stemmen zu müssen, kann ich über Bord werfen. Gerade in Krisen benötigen wir andere, die uns an das Gute im Leben erinnern.

Malu sei rational und doch emotional. Während einer Krise müsse sie sich wahrhaftig zwingen, die guten Dinge zu sehen. Im Moment sei das nicht einfach. Da muss ich zustimmen. Und doch glaube ich, hat es einen großen Mehrwert, neue Perspektiven zu erkennen. Das ist es ja, was einem hilft, die Lebenskrise zu überstehen, oder?

Was macht mich eigentlich glücklich?

In einem Interview sagt die Ministerpräsidentin, die gute Laune am Morgen sei wichtig. Dass man mit einem guten Gefühl aufwache . Fehle dieses Gefühl über einen längeren Zeitraum, müsse man etwas ändern.

Viele von uns sind an den Alltag gewöhnt. Wir gehen unseren Pflichten nach, machen unseren Job, kümmern uns um unsere Kinder. Das ist grundsätzlich gut. Sind wir im Trott gefangen, schadet ein Innehalten und kurzes Reflektieren uns allen nicht. Ich vermute, diese Änderungen müssen nicht groß sein, um unser Lebensgefühl zu verbessern. Es reicht etwas mehr Zeit für uns, ein neues Hobby oder öfter den besten Freund zu besuchen.

Danke, Malu Dreyer!

Als ich für ein Foto neben Malu Dreyer stehe und wir ein paar Worte austauschen, bemerke ich sofort die Herzlichkeit und Bürgernähe. Trotz vieler hundert Gespräche in der Woche merke ich, dass sie echtes Interesse an mir und meiner Person hat. Beeindruckend.

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